Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Mit Gottes Segen auf neuen Wegen – unter diesem Gedanken stand der Gottesdienst zum Schuljahresbeginn am Freitag, den 25. September, den die Klassen 2 bis 4 in der evangelischen Kirche St. Paul – zusammen mit Pfarrerin Werr, Pfarrerin Kunad-Wittenberg, Pfarrer Gall und Sängerinnen und Sängern aus der 4. Klasse – feierten.

In den Sommerferien haben unsere Füße so einiges erlebt: Sie sind über Wiesen und Wege gelaufen, haben Sand und Berge erkundet, sind ins Wasser gestiegen oder einfach gemütlich zu Hause geblieben. Unsere Füße tragen uns jeden Tag – und das ist ein kleines Wunder.

Nun hat die Schule wieder begonnen und schon sind wir wieder auf vielen verschiedenen Wegen unterwegs: Wir gehen von zu Hause zur Schule, treppauf und treppab, laufen beim Sport, gehen zum Bus, machen Ausflüge und sind auf dem Pausenhof unterwegs.

Doch auf unseren Wegen brauchen wir nicht nur die richtigen Schuhe. Wir brauchen auch Menschen, die uns begleiten, uns Mut machen und für uns da sind: unsere Eltern, unsere Freunde und unsere Lehrerinnen und Lehrer.

Und noch jemand begleitet uns: Gott.

Er hat uns auf unsere Füße gestellt und geht mit uns. Auch im neuen Schuljahr dürfen wir darauf vertrauen, dass er an unserer Seite ist – auf allen bekannten und unbekannten Wegen, die vor uns liegen.

Im Gottesdienst erinnerten wir uns dabei auch an unseren Abschlussgottesdienst, bei dem die Spuren unserer Füße im Mittelpunkt standen. So wurde deutlich: Jeder von uns hinterlässt Spuren und jeder neue Weg bietet die Möglichkeit, Neues zu entdecken und gemeinsam weiterzugehen.

Mit einem Gebet baten wir Gott darum, uns auf unserem Weg durch das neue Schuljahr zu begleiten und uns Kraft, Mut und Zuversicht für die kommenden Monate zu schenken.

Zum Abschluss gab es noch eine kleine Überraschung: Wer wollte, durfte sich am Ausgang ein gebackenes Blätterteig-Plätzchen in Form einer Fußspur mitnehmen – eine süße Erinnerung daran, dass wir auch in diesem Schuljahr Schritt für Schritt gemeinsam unterwegs sind.


Text und Bilder: Sabrina Waigel

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